PODIUM:  Solidarische queere Politik in Zeiten des Rechtsrutsches

PODIUM: Solidarische queere Politik in Zeiten des Rechtsrutsches

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Kostenlos

Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

Regenbogenhaus Zürich

117 Zollstrasse

8005 Zürich

Switzerland

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Diskussion zum politischen Rechtsrutsch und queerer Politik mit einem Input des Historikers Cenk Akdoganbulut.

Zu diesem Event

Es geht voran in Sachen Gleichstellung. Die Ehe für alle ist nun auch in der Schweiz Realität und bereits seit Januar haben wir ein fortschrittlicheres Gesetz für die Personenstandsänderung für trans Personen. Dennoch zeigt uns ein kurzer Blick nach Ungarn, Polen oder in die USA, dass antifeministische, trans- und homofeindliche Positionen auf dem Vormarsch sind und progressive Errungenschaften nicht sicher sind. Nach einem Input des Historikers Cenk Akdoganbulut diskutieren mit ihm Tabea Rai und David Garcia Nuñez darüber, wie diesem Rechtsrutsch queerpolitisch begegnet werden könnte.

Mit: Cenk Akdoganbulut, Tabea Rai, David Garcia Nuñez. Moderiert von Chris Caprez.

Cenk Akdoganbulut ist Historiker an der Universität Fribourg. Er forscht zu den Themen Rechtsradikalismus, Rassismus, Migration und Intellectual History. Er ist Vorstandsmitglied beim Institut Neue Schweiz (INES).

Tabea Rai ist Stadt- und Grossrätin in Bern, gelernte Fachfrau Betreuung und arbeitet als Gewerkschaftssekretärin. Politisch und aktivistisch setzt sie sich für Gleichstellung, Flüchtlingssolidarität, LGBTQMenschen, Freiräume und gegen Leistungsabbau im Sozialbereich und der Bildung ein.

David Garcia Nuñez wurde in Spanien geboren und zog mit 12 Jahren in die Schweiz. Als Psychiater & Psychotherapeut spezialisierte er sich für die Begleitung von trans Personen mit einem medizinischen Transitionswunsch. Seit 2015 leitet er in Basel den Innovations-Focus Geschlechtervarianz. Zudem ist er seit 2017 Mitglied des Zürcher Gemeinderats. Dort setzt er sich für LGBTIQ+-Rechte und Anliegen ein, insbesondere von trans* und non-binären Menschen.

Chris Caprez ist Soziologin und Journalistin. In ihrem Buch «Familienbande» hat sie sich mit queeren Familienformen auseinandergesetzt und erzählt als Mitglied von «GLL – das andere Schulprojekt» Jugendlichen von Lebensweisen jenseits der Heteronorm.

Zugänglichkeit:

In deutscher Lautsprache mit Verdolmetschung in schweizerdeutsche Gebärdensprache.

Das Regenbogenhaus befindet sich an der Zollstrasse 117 im ersten Stock (auf Höhe der Gleisterrasse ebenerdig) und ist mittels Lift erreichbar. Der Haupteingang des Zollhauses im Erdgeschoss der Zollstrasse 121 öffnet automatisch, dort mit dem Lift in den ersten Stock und den Schildern Richtung Haus 117 und Regenbogenhaus folgen. Der Boden ist überall aus Beton und ohne Teppiche.

Der Eingang im Erdgeschoss Zollstrasse 117 hat eine Klingel mit einem elektronischen Auswahlmenü (suche «Regenbogenhaus») und elektronischem Türöffner. Schilder sind nur visuell beschriftet, es ist keine Brailleschrift vorhanden. Der Türsummer ist nicht wahrnehmbar.

Assistenztiere sind erlaubt. Sollten Menschen mit Tierphobien oder Tierhaarallergien an derselben Veranstaltung teilnehmen wie eine Person mit Assistenztier, werden wir eine einvernehmliche Lösung finden.

Es sind verschiedene All-Gender-WCs direkt auf unserem Gang im 1. OG vorhanden, eines ist rollstuhlgängig.

Corona-Info: Grundsätzlich gilt nach aktuellem Stand der gesetzlichen Verordnung keine Maskenpflicht. Falls eine solche von Teilnehmenden insbesondere aus gesundheitlichen Gründen jedoch gewünscht wird oder sich die pandemische Lage verändert, behalten wir uns vor, jederzeit eine Maskenpflicht (für bestimmte Veranstaltungen) einzuführen. Falls du eine Veranstaltung besuchen möchtest, aber nur, wenn eine Maskenpflicht besteht, melde dich gerne bei jubilaeum@haz.ch

Bei Fragen oder Bedürfnissen melde dich bei jubilaeum@haz.ch.

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