Tour A  Start  im Waisenhaus, Laienrefektorium – Ein Basler Lautenparcours

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Tour A Start im Waisenhaus, Laienrefektorium – Ein Basler Lautenparcours

Tour A Start Waisenhaus, Laienrefekt.,Wandelkonz. 16–19h (Pause 17–18h) 4 kurze Lautenprogramme an 4 Orten parallel. Kollekte am Konzert.

Zeit und Ort

Datum und Uhrzeit

Veranstaltungsort

Bürgerliches Waisenhaus Basel 7 Theodorskirchplatz 4058 Basel Switzerland

Karte und Wegbeschreibung

Wegbeschreibung

Zu diesem Event

30. Oktober

Wandelkonzert 16:00 bis 19:00 (Pause 17–18 Uhr)

4 kurze Lautenprogramme an 4 Orten parallel: Konzertbeginn jeweils: 16:00, 16:30, 18:00 und 18:30

Kleinbasel (Waisenhausareal, Laienrefektorium und Rhyblick) und St. Alban-Tal (Zunziger Mühle, St. Alban-Tal 39 und Sternensaal, St. Alban-Rheinweg 70)

Kollekte am Konzert. Getränke gegen Bezahlung. Kuchenspenden erwünscht: Bitte kontaktieren Sie dazu 079 7448548 oder hello@rerenaissance.ch

Gesellschaft im Haus zum Hohen Dolder 17 – 18 Uhr im Renaissancesaal St. Alban-Vorstadt 35

Frisch gezwickt – Ein Basler Lautenparcours

Stuben mit Holzvertäfelungen, Fenstern aus mundgeblasenen Butzenscheiben und schweren Möbeln – so muss man sich wohl die Räume vorstellen, die im 15. und 16. Jahrhundert die eigentliche Kulisse für das private Musizieren bildeten – und für diesen Zweck stand das Spiel auf der Laute an erster Stelle.

ReRenaissance lädt dafür mit vier Kurzprogrammen von vier Basler Lautenisten zum Wandelkonzert durch Gross- und Kleinbasel! Und zur Pause im Wechsel zwischen Gross- und Kleinbasel gibt es Gesellschaft mit Kaffee und Kuchen im originalen Renaissanceraum zum Hohen Dolder in der St. Alban-Vorstadt. Für einmal verlässt ReRenaissance also die angestammte Barfüsserkirche und lädt jeweils einen kleinen Zuhörerkreis ein, in eine «Kammer» zu lauschen und am intimen Rahmen teilzuhaben.

Ein Rundgang durch die vier Stationen lässt das Klangspektrum eines der beliebtesten Instrumente der Renaissance erfahren: die plektrumgespielte Laute des 15. Jahrhunderts ebenso wie die fingergezupften (oder im Jargon der Zeit: «gezwickten») Lauten des 16. Jahrhunderts. Dabei werden Solo-Lautenstücke aus Quellen des späten 15. bis späten 16. Jahrhunderts interpretiert, die häufig einen Bezug nach Basel aufweisen.

Das Repertoire für die Laute wurde in Handschriften niedergelegt oder per Notendruck verbreitet – und es wurde eigens eine Notenschrift dafür entwickelt: die Lautentabulatur. Ob persönliche Abschrift oder Druck, die frühen Lautentabulaturen bergen die Musik für den Hausgebrauch oder die private Gesellschaft von damals. Die Musik wurde im kleinen Kreis, oder ganz für sich allein, gespielt und gehört.

Marc Lewon, Bor Zuljan, Peter Croton, Ziv Braha – Laute | Leitung: Marc Lewon